Kopieren von DVDs mit DVDx
Hinweis: Das Kopieren von DVDs ist
unter Umständen illegal. Nähere Informationen zum Thema finden
Sie im Abschnitt Das neue Urheberrecht.
Obwohl DVDs wegen ihres Datenumfangs in der Regel nicht einfach so kopiert
werden können, gibt es doch die Möglichkeit, die enthaltenen
Videos mit der richtigen Software auszulesen und beinahe ohne Qualitätsverlust
zu komprimieren. Das ist zwar zeitaufwändig, aber das Ergebnis
ist durchaus überzeugend. DVDx (unter www.labdv.com)
ist ein Programm, mit dem Sie DVDs auslesen und qualitativ hochwertige
MPEG- oder AVI-Dateien erzeugen können und dabei nicht mit einer
allzu umständlichen Bedienung konfrontiert werden. Das Programm
enthält zwar kein Brenn-Modul, aber für diese Aufgabe ist
jedes normale Brennprogramm wie InstantVideo bestens geeignet.
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Nach dem Programmstart begrüßt Sie DVDx mit einer weitgehend
leeren Oberfläche. Führen Sie den Befehl "Datei/Öffne
DVD root" aus, um Zugriff auf die Videos auf Ihrer DVD zu bekommen.
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Wählen Sie aus, welches Video Sie auslesen und komprimieren möchten.
Der Spielfilm hat unter den gefundenen Dateien natürlich fast immer
die längste Spielzeit. In diesem Fall wäre das die zweite
Datei.
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Jetzt haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Parameter zur Verarbeitung
der eingelesenen Videodatei einzustellen. Dazu gehört die Auswahl
der Tonspur mit der gewünschten Sprache; falls Sie möchten,
können Sie außerdem die Audioqualität durch Auswahl
der Option "Hohe Qualität" noch etwas verbessern. Unter
"Schlüsselsuche" ist der Wert "Jede neue VOB"
empfehlenswert Für die Lautstärke ist ein Wert von "5"
unter "Volume" gut. Mit dem Wert "FPU" unter "iDCT"
können Sie die Bildqualität etwas steigern; aktivieren Sie
außerdem die Option "Audio/Videosynchronisation", um
den zeitgleichen Ablauf von Ton und Bild zu gewährleisten. Der
Wert für die Überlappung sollte daneben mit 5 Sekunden eingestellt
sein.
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Unter "DVD-Einlesepuffer" können Sie einstellen, wie
viel Daten vom DVD-Laufwerk in den Arbeitsspeicher oder auf die Festplatte
kopiert werden sollen, bevor sie komprimiert werden. 12-16 MB und die
Einstellung "RAM" sind gute Werte, um eine optimale Performance
und eine minimale Belastung Ihres Laufwerks zu erreichen.
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Mit dem Menübefehl "Einstellungen/ Ausgabeeinstellungen"
haben Sie die Möglichkeit, Einfluss auf die Qualität des erzeugten
Videos zu nehmen. So haben Sie zum Beispiel die Wahl zwischen verschiedenen
Kompressionsformaten. In unserem Fall haben wir uns für "Super
Video CD (MPEG2)" entschieden, weil sich damit die beste Bildqualität
erreichen lässt. Da wir dank eines DVD-Brenners keine Rücksicht
auf die Größe der Medien nehmen müssen, ist diese Option
umso interessanter.
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Wählen Sie aus, welches Bildformat das erzeugte Video haben soll.
Mit "None" wird das originale Format beibehalten, Spielfilme
im 16:9-Format bekommen auf einem 4:3-Fernseher dadurch relativ breite
schwarze Streifen am oberen und unteren Rand. Mit der Einstellung "Medium"
werden die Streifen etwas kleiner, dafür wird ein wenig von den
Bildrändern links und rechts abgeschnitten: sicherlich ein guter
Kompromiss für die Betrachtung des Videos auf einem normalen Fernseher.
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Mit der Auswahl des Berechnungs-Verfahrens können Sie den spezifischen
Befehlssatz Ihres Prozessors optimal ausnutzen.
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Mit einem Klick auf "Ganz" veranlassen Sie DVDx, den ganzen
Film zu rippen und zu komprimieren. Als Voreinstellung ist meist die
Framezahl des zuletzt gerippten Projekts vorhanden.
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Im Hauptfenster von DVDx müssen Sie vor dem Auslesen und Komprimieren
des Videos noch eine Zieldatei angeben. Das erledigen Sie mit dem Menübefehl
"Datei/Wähle Ausgabe".
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Mit der Schaltfläche "Verschlüsseln" starten Sie
den Komprimierungsvorgang. Für einen Spielfilm müssen Sie
einige Stunden Rechenzeit einplanen. Je nach eingestellter Qualität
kann sich der Vorgang bis zu 30 Stunden oder mehr hinziehen.
11 Um das erzeugte Video auf einer DVD mit Menüsteuerung
unterzubringen, erstellen Sie in Ihrem DVD-Authoring-Programm (zum Beispiel
MyDVD) wie gewohnt ein DVD-Projekt. Erzeugen Sie ein Menü mit der
Schaltfläche für den Film und - wenn Platz auf dem Medium
übrig ist - eventuell vorhandene Extra-Clips der DVD.
12 Wenn Ihr Projekt fertig ist, brennen Sie eine DVD daraus.
Eventuell bekommen Sie eine Fehlermeldung angezeigt, die besagt, dass
das Video-Format der ausgewählten Datei nicht für Stand-alone-Player
geeignet ist. Unserer Erfahrung nach können Sie diese Warnung ignorieren.
Die von uns erstellte DVD war ohne Probleme auf einem Hi-Fi-DVD-Player
abspielbar.
